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Marvelous

Die letzten Monate waren von starker Hitze geprägt. Auch im September 2015 zeichnen sich Temperaturen bis zu 25 °C ab. Hin und wieder würden sich die Stadtbewohner ein wenig Regen zur Abkühlung wünschen, doch dieser bleibt aus.

Storyline | Timeline

Bei Fragen helfen euch Rica oder Linda - auch auf Discord.

The daily Bugle

September 2015: Wer hätte je gedacht, dass Magneto die Macht an sich reißen kann? Es gab politisch viele Veränderungen und neue Gruppierungen haben sich gebildet. Wo findet ihr euch wieder? Seid ihr im Untergrund und versucht Magneto zu stürzen? Oder unterstützt ihr seine Pläne in vollen Zügen?

Plots | Daily News

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  • #63538

    Rexy
    Spieler

    Schön, das freut zu hören 😀 🙂

    #63536

    Rexy
    Spieler

    😀 Hallöchen! (Falls du dich wunderst, der Spam war nicht so verstaubt, weil wir nie miteinander sprechen xD sondern weils auch eine discord-gruppe gibt)

    #63524

    Rexy
    Spieler

    Als Loki aus der Küche wieder zurück ins Wohnzimmer trat, war es leer, und ihm stockte zunächst der Atem. Nicht nur, weil es ihn ärgerte, dass er den Anfang dessen, was er heute vorhatte, offensichtlich einem leeren Raum verkündet hatte, sondern auch, weil er plötzlich Angst hatte, dass Thor, wenn er schon rumschnüffelte, etwas entdecken könnte, dass ihn verriet, bevor er sich selbst dazu hätte überwinden können, mit Thor zu reden. Was, wenn er in seinem Schlafzimmer einen BH hatte liegen lassen? Thor würde ihn bestenfalls für seltsam halten, schlimmstenfalls für pervers… Aber bevor er sich weiter in den Spiralen seiner Gedanken verfangen konnte, merkte er ein leichtes Zwicken in seinem Geist. Thor war in seiner Bibliothek, die Loki in einer interdimensionalen Tasche zusammengestellt hatte.

    Ein Teil von ihm war erleichtert, ein anderer Teil war wütend. Er rieß die Tür zur Bibliothek auf und funkelte Thor verärgert an. “Dich kann man wirklich keine zwei Minuten allein lassen, was?” fauchte er.

    Toll. Das fing ja super an; da konnte das Gespräch, das er geplant hatte, ja nur gut werden. Er verschränkte die Arme vor der Brust und versuchte, sich wieder zu beruhigen, seine Atmung unter Kontrolle zu kriegen. “Schon was gefunden, was dir gefällt?” Noch immer klang er böse, auch wenn er das eigentlich gar nicht wollte. Wahrscheinlich hatte sich Thor doch gar nichts Böses dabei gedacht, hatte ihn nicht ärgern wollen…

    Er trat ein paar Schritte in den Raum hinein. “…du solltest nicht einfach so irgendwelche Türen aufreißen. Das hier ist sowas wie ein Taschenuniversum, aber du hättest ja nicht wissen können, dass hier nur meine Bücher sind. Hätte ja auch ein bodenloses Loch sein können.” Loki seufzte und warf seinem Bruder einen fast verunsicherten Blick zu. Ob er ihm seinen Wutausbruch wohl übelnahm?

    Er strich mit der Hand über ein paar Buchrücken. Besonders groß war diese Bibliothek nicht, nur das, was er ohnehin in interdimensionalen Taschen aufbewahrte, ein paar Bücher, die er auf Midgard erstanden hatte – überraschend viele auf Norwegisch, weil die Sprache ihn an die asgardische Sprache erinnerte – und alle Bücher, die seine Mutter ihm ins Gefängnis geschickt hatte, auf die er sich dort nicht hatte konzentrieren können. Er hatte sie mitgenommen. “…hast gar nicht gehört, was ich draußen gesagt habe, oder?”

    #63523

    Rexy
    Spieler

    Loki schnaubte und rollte mit den Augen. Vielleicht hatte Thor sich in vielerlei Hinsicht geändert, aber wie er Loki besonders geschickt auf die Nerven fiel, wusste er anscheinend immerhin noch. “Eine Fee mit Flügeln und Glitzer, ja? Ich bin immerhin nicht derjenige mit dem Blumenkranz auf dem Kopf,” erwiderte er, während mit einer unauffälligen Handbewegung besagten Blumenkranz heraufbeschwor und ihn federleicht auf den blonden Haaren seines Bruders landen ließ. Hatte er jetzt davon.

    “Feen sind sowieso nur eine Verballhornung der Bewohner von Alfheim – das sollten sich die Leute Midgards dringend abgewöhnen, falls sie eines Tages wider Erwarten in der Lage sein sollten, diplomatische Beziehungen mit dem Rest der Neun aufzunehmen,” deklarierte er, obwohl er es ja gewesen war, der die Feen zuerst ins Spiel gebracht hatte. “Queen Mab wäre entsetzt…” Nicht, dass ihn die politischen Beziehungen der Neun Reiche noch etwas angingen, denn er war immerhin kein Prinz mehr…

    Er seufzte. “…uns wird schon was einfallen, damit du deine Heldenhaftigkeit zu Beweis stellen kannst…” Das war gemein, und das wusste er auch. Thor wollte wirklich helfen, weil er so unerträglich rechtschaffen war. Besser als Loki. Immer der Bessere der beiden Brüder. Wahrscheinlich hatte er damals Recht gehabt: Loki sollte seinen Platz erkennen und akzeptieren, nicht versuchen, jemand zu sein, der er nicht war.

    “Ich dachte, die Idee wäre es, beim Aufbau dieses Diners zu helfen, oder nicht? Das hilft doch schon…es muss ja nicht immer eine große Geste sein…”

    #63504

    Rexy
    Spieler

    Der junge Mann wirkte ziemlich enttäuscht, als er ihr die Nsibidi-Schatulle reichte. „…du kannst das Rätsel gern zu Ende lösen, wenn du das möchtest…“ sagte sie langsam, bevor sie sich neben ihn auf die Mauer setzte. „Ich hätte es nur danach gerne zurück… es ist mir sehr wichtig, weißt du…“

    Ihr Vater hatte das kleine Rätsel selbst zusammengebaut. Es bestand unter anderem aus Vibranium, verband aber auch noch andere der Prinzipien – technologisch ebenso wie kulturell – die Wakanda ausmachten. Als sie noch klein war, hatte sie Stunden damit verbracht, zu versuchen, es zu durchschauen – und so hatte sie ihren Verstand geschult und gleichzeitig etwas über die Technologie Wakandas gelernt. Auch später hatte sie das Rätselspiel immer bei sich gehabt, wenn sie etwas entwarf – es war zu einer Art Glücksbringer für sie geworden.

    Sie wusste natürlich auch, was geschehen würde, wenn der junge Mann das Rätsel löste – fast fürchtete sie, dass er erneut enttäuscht werden würde. Vor ihrem geistigen Auge sah sie schon jetzt das aufgenommene Hologramm ihres Vaters. „Gut gemacht, Shuri,“ sagte er, mehr nicht. Es war nur eine kurze Momentaufnahme, nicht ganz glatt, denn es war ja erst ein Prototyp gewesen, die Hologramm-Technik war noch nicht ganz ausgereift gewesen. Aber es war ihr Vater.
    Andererseits… es schien dem jungen Mann ja eher um das Spiel zu gehen als um das Ergebnis – und er schien das Rätseln und Kniffeln wirklich sehr genossen zu haben.

    „…nein. Tut mir Leid. Das war eine… Maßanfertigung sozusagen. Es gibt aber andere Varianten davon, die gibt es schon zu kaufen.“ Sie lächelte schief. „Aber nur in Wakanda, fürchte ich. Ich bin übrigens Shuri.“

    #63501

    Rexy
    Spieler

    Shuri war aufgewühlter, als sie es sich eingestehen wollte. Sie ärgerte sich über sich selbst, weil sie etwas verloren hatte, etwas, dass ihr sehr wichtig war. Und nun ging sie ihre Schritte wieder ab – betete zu den Ahnen – in der Hoffnung, dass sie es wieder finden würde, dass niemand es mitgenommen hatte, oder dass es vielleicht, der Witterung ausgesetzt, kaputt gegangen war.

    Materielle Bedeutung hatte es kaum; es war ein Spielzeug, wenn auch ein sehr ausgeklügeltes, das durch wakandische Technik hergestellt worden war. Aber es war ein Spielzeug, das ihr Vater ihr geschenkt hatte. Eines der wenigen Objekte, das sie überhaupt hatte mitnehmen können, als sie geflohen waren. Ein Erinnerungsstück, das sie mit ihrem Vater verband und mit Wakanda. Und sie wollte, konnte es nicht verlieren.

    Hier irgendwo musste es doch sein, woanders konnte sie es gar nicht verloren haben. Leise auf isiXhosa fluchend suchte sie den Boden ab. Hier hatte sie gestern nach Rohmaterial gesucht, Metall, Sperrgut, irgendetwas, das sie für ihre Arbeiten verwenden konnte. Und dabei… musste es ihr aus der Tasche gefallen sein.

    Plötzlich erschrak sie, als sie auf einer Mauer in der Nähe einen jungen Mann sitzen sah – und der hatte ihr Eigentum in der Hand! Sie wollte schon entrüstet auf ihn zugeben und das Gerät zurückverlangen, als sie bemerkte, dass er es nicht einfach nur in der Hand hielt, sondern dass er drauf und dran war, das darin verborgene Rätsel zu lösen. Beeindruckt sah sie ihm eine Weile zu und merkte rasch, dass der glückliche Finder ein schlauer Kerl sein musste.

    Kurz bevor er es löste, trat sie doch auf ihn zu. „…hey. Du hast da etwas, was mir gehört, glaube ich,“ sprach sie den jungen Mann an und lächelte, fast ein wenig verlegen.

    #63500

    Rexy
    Spieler

    „Ja, so siehst du aus,“ erwiderte sie trocken. Tat er eigentlich irgendwie nicht – aber was wusste sie schon, wie Amerikaner aussahen, wenn sie sich mit Technik, Elektronik und so weiter auskannten? Sie konnten ja nicht alle aussehen wie Tony Stark.

    Shuri seufzte. So kamen sie ja wohl offensichtlich nicht weiter. „Hör zu, ich [i]weiß[/i], dass du meine Kameras gehackt hast. Du hast den Stream unterbrochen, damit ich nicht sehe, dass du hier bist. Und weil es mir aufgefallen ist, bin ich hergekommen. Hat also nicht so ganz geklappt, dein Hacken, aber das liegt daran, dass ich gerade zugesehen habe und einen Blick hinter die Kulissen werfen sollte.“

    Sie verschränkte die Arme vor der Brust. „Ist allerdings eine ganz schöne Leistung, sich in meine Technik einzuhacken. Das kriegt nicht jeder hin…“ Shuri legte den Kopf schief. „Du kannst nicht raus, während die Polizei da ist – also warum ziehen wir uns nicht vom Fenster zurück und du sagst mir, wie du das hingekriegt hast? Ich würde die Sicherheitslücke nämlich ganz gerne schließen.“

    Da konnte sie nur hoffen, dass Offenheit bei ihrem Gegenüber die richtige Strategie war. Und dass er sich nicht doch noch dazu entschloss, sie anzugreifen, denn ihr Bruder wäre sicher nicht sehr begeistert, wenn er erfahren würde, dass sie sich mit wildfremden Männern anlegte.

    #63478

    Rexy
    Spieler

    Amüsiert stellte er fest, dass Thors Gesichtsausdruck sich bei seinen Worten merklich aufhellte. Sein großer Bruder schien ja richtig stolz auf seine Auswahl zu sein… Er fuhr mit den Fingerspitzen einen der Stängel entlang bis hin zu den Blüten, die in dem kräftigen Himmelblau gefärbt waren, das ihre Mutter so schätzte. [i]Nornen[/i], wie er sie vermisste. So sehr, dass es weh tat. „…du hast mir noch nicht gesagt, ob es wahr ist… dass sie nicht mehr auf Asgard ist…?“ Eigentlich hatte er das nicht auch noch ansprechen wollen – immerhin gab es noch mehr als genug, was er mit seinem Bruder besprechen musste… Deswegen wollte er das Thema auch nicht forcieren; nur aus den Augenwinkeln warf er seinem Bruder einen Blick zu, überließ es ihm, ob er darauf antworten wollte oder nicht.

    „Ein gutes Auge fürs Blumenbinden?“ Er hätte streiten können. Hätte sich darüber lustig machen können, dass der große Thor über etwas so Kleines stolz war, aber er tat es nicht. „Vielleicht hat sie recht, aber bevor ich das einwandfrei beurteilen kann, muss ich wahrscheinlich noch weitere deiner Werke sehen,“ fuhr er ernsthaft fort. „…bei deinem nächsten Besuch oder so…“ Falls es denn einen weiteren Besuch geben würde. Falls das hier klappte und nicht im nächsten Unglück endete.

    Nervös bemerkte er wie Thor seine Wohnung genauestens beobachtete, als wolle er etwas finden, etwas…Verdächtiges? Loki wusste es nicht. Er schluckte, sein Hals fühlte sich trocken an.

    „Ich, äh, möchtest du etwas trinken?“ Er hielt den geschenkten Beutel in die Höhe. „Tee vielleicht?“ Noch bevor Thor antworten konnte, hastete Loki schon in die Küche, um das Wasser anzustellen, wobei er hoffte, dass Thor nicht bemerkte, wie fahrig er dabei war.

    „…setz dich…ich-“ Loki biss sich auf die Lippen, bis er einen leicht metallischen Geschmack im Mund spürte. „…ich muss dir was sagen…“

    #63477

    Rexy
    Spieler

    Obwohl sie den Schatten bereits gesehen hatte, zuckte Shuri doch zusammen, als der Schatten plötzlich sprach. „Wa-?“ entfuhr es ihr – zum Glück nur leise, denn noch immer war sie sich der Wachen bewusst, die zwar außer Hörweite waren, aber doch nicht allzu weit entfernt. Sie drehte sich in die Richtung, aus der sie die Stimme gehört hatte und starrte in die Dunkelheit hinein. Und dann sah sie sie. Die schneeweißen Haare eines Mädchens, das kaum älter sein konnte als sie selbst. Völlig entgeistert starrte sie sie an, bevor sie sich zusammenriss und zu dem Mädchen beugte.

    „…ist mir klar,“ zischte sie zurück. „aber ja wohl nicht nur für mich.“ Je länger sie das andere Mädchen musterte, desto besser konnte sie sie trotz Dunkelheit sehen – jetzt merkte sie, dass es ihre dunkle, praktische Kleidung war, die sie so hatte im Schatten verschwinden lassen. Ihr Gegenüber war ganz sicher nicht zufällig hier; nein, genau wie Shuri musste sie wissen, was sich in dem Lagerhaus verbarg.

    Sie wollten also in etwa dasselbe. Sich deswegen zu streiten würde nur die Wachen ins Spiel rufen. Also lag es doch auf der Hand, dass sie sich am besten zusammentaten? Sie nickte in Richtung der Lagerhalle. „…du willst auch da rein, nehme ich an?“

    Shuri sah sich um und als sie sich sicher sein konnte, dass die Wachen sie nicht sehen würden, näherte sie sich dem Versteck ihres Gegenübers. «…hast du einen Plan?»

    #63460

    Rexy
    Spieler

    Loki schnaubte amüsiert. „Nein, das können wir nicht – ich glaube auch nicht, dass das für irgendjemanden der Beteiligten amüsant wäre. Ich fürchte auch, dass meine Kräfte nicht posthum funktionieren, auch wenn ich es zugegebenermaßen noch nie ausprobiert habe.“

    Sie grinste – ein nahezu schelmisches Grinsen, das ankündigte, dass sie im Begriff war, etwas möglicherweise sehr Dummes zu tun. Innerhalb eines Wimpernschlags saßen zwei weitere Lokis neben ihr. „Verdoppeln kann ich mich auch nicht, auch wenn ich manchmal den Anschein erwecken mag.“ Loki wusste, dass sie das nicht hätte tun sollen – es war einfach ein unnützes Zurschaustellen ihrer magischen Fähigkeiten, die Miss van Dyne nicht weiterbringen würden und die sie schlimmstenfalls misstrauisch machen würden, aber Loki hatte es sich nicht verkneifen können. Mit einer raschen Handbewegung ließ sie die Doppelgängerinnen wieder verschwinden.

    Loki nickte, während sie Hope weiter zuhörte. „Verstehe… das ist eine interessante Fähigkeit… und eine interessante Veränderung. Sie unterdrückt also jetzt die Fähigkeiten anderer Mutanten? Was passiert, wenn sie Menschen ohne Mutation berührt? Verstehe ich Sie richtig, dass ihre Fähigkeiten zuvor auch Nicht-Mutanten gefährlich wurde?“ Schon jetzt drehten sich Lokis Gedanken, während sie versuchte, diese neuen Informationen in ihre bisherigen Überlegungen zu integrieren. Nach wie vor glaubte sie, dass die Mutationen – oder möglicherweise die Verbindung zu den Seidr-Strömen Yggdrasils, wie Loki mutmaßte – unterbrochen und nicht zerstört war.

    „Natürlich. Teilen Sie mich in ein Team ein, in dem ich mich nützlich machen kann. Wenn Sie mich denn gebrauchen können.“ Ob das schon das Ende ihres ‚Vorstellungsgespräch‘ war? Und konnte es – trotz ihrem kurzen Anflug von Angeberei – als Erfolg gewertet werden? Loki hatte keine Ahnung… es war schließlich nicht so, als ob sie sich als Prinz jemals damit hätte auseinandersetzen müssen, einen Beruf zu finden…

    #63459

    Rexy
    Spieler

    Es war seltsam, so dazusitzen, als wären sie noch Brüder, als wäre nie etwas zwischen ihnen gewesen. So war es natürlich nicht und dieser Zustand – der Waffenstillstand? Die Versöhnung? – würde nicht ewig anhalten. Das konnte er nicht. Loki glaubte nicht daran, weil… es keinen Grund gab, daran zu glauben. Irgendwann würde Thor sich schon daran erinnern, was er getan hatte…

    Aber er wollte nicht, dass es aufhörte. Als er spürte, wie Thor seinen Kopf gegen Lokis lehnte, schloss er kurz die Augen. „[b]Du[/b] überlegst dir was,“ betonte er noch einmal, aber schon verlor sich Thors Belustigung wieder.

    „…sie haben Angst vor allem, was anders ist. War schon immer so,“ sagte er und dachte an Theo, dessen einziges ‚Vergehen‘ es gewesen war, auch Männer zu lieben. Er schnaubte. „Nicht, dass wir- dass die Asen besser wären, das ist dir auch klar, oder?“ Er biss sich auf die Lippen. Schöne Aufheiterung lieferte er da…

    „…naja… kann nicht behaupten, dass das meine bisher beste Leistung gewesen ist…“ erwiderte er murmelnd. Den Diminutiv, mit dem er angesprochen worden war, ließ er ausnahmsweise unkommentiert.

    „…sag mir einfach, wann ich bei dem Wiederaufbau helfen soll, und ich mache es… vielleicht nachts, dann kannst du sagen, es waren die…die Feen oder sowas.“

    #63446

    Rexy
    Spieler

    Loki blinzelte seinen Bruder nur verwirrt an, als dieser ihm ein Päckchen und einen kleinen Blumenstrauß entgegenhielt. „Äh…“ sagte er, äußerst eloquent, während er beides entgegennahm. Sollte er sich Sorgen machen? Waren Blumen auf Midgard nicht…feminin konnotiert? Die Menschen hatten ja seltsame Ideen, was die Zuordnung völlig neutraler Objekte auf unterschiedliche Geschlechter anging… Aber Thor war ja wie er auf Asgard aufwachsen… wo diese Zuordnung ebenfalls existierte und genauso haltlos war, aber anders eingeteilt. Magie war absolut weibisch, aber Blumen waren in Ordnung – solange sie einen nicht vom Kämpfen abhielten oder zu friedfertig machten, nahm er an.

    „Äh,“ wiederholte er. „Danke…“ Er betrachtete die Blumen lange; tatsächlich hatte Thor Recht, er hatte schon immer Blumen gemocht und sein Bruder hatte seinen Geschmack nicht schlecht getroffen. Auch den Tee wusste er zu schätzen… Er konnte nicht umhin, ein wenig zu lächeln, während er Thor dabei zuhörte, wie er scheinbar unaufhörlich weitersprach und Lokis unerwartete Sprachlosigkeit damit wettmachte.

    Dann jedoch zog er eine Augenbraue hoch. „Beraten lassen hast du dich, ja? Von wem? Und was hast du gesagt, wen du besuchen gehst?“ Loki war nicht besorgt, dass Thor sich verplappert haben könnte, da traute er ihm mehr zu; im Gegenteil, er klang recht amüsiert, weil ihn die Vermutung beschlichen hatte, dass Thors mysteriöse Berater vermutlich dachten, dass er seine Freundin besuchte.

    Er bedeutete seinem Bruder, ihm zu folgen und ging ins Wohnzimmer, wobei er immer noch angespannt war. Was, wenn Thor irgendetwas an seiner Wohnung auffiel, dass er merkwürdig fand? Mit einem raschen Handbewegung griff er in seiner Taschendimension nach einer Vase, die er mit einem einfachen Spruch mit Wasser füllt, bevor er die Blumen hineinstellte.

    „…setz dich…“

    Er betrachtete den Blumenstrauß noch immer nachdenklich, bevor er sacht mit dem Finger über eine der Blüten strich. „…das ist Mutters Lieblingsfarbe…“ sagte er leise. „Und diese hier gibt es so ähnlich auch auf Asgard…“

    #63444

    Rexy
    Spieler

    falsch gepostet

    • Diese Antwort wurde vor vor 2 years, 9 months von Rexy bearbeitet.
    #63443

    Rexy
    Spieler

    Sie beobachtete, wie er beinahe beiläufig auf sein Handy blickte, und sie fragte sich, ob er sich damit in ihren Kamera-Stream gehackt hatte, auch wenn das mit einem gewöhnlichen Handy sicher nicht möglich war – aber gerade Shuri wusste, wie leicht sich solche Geräte umfunktionieren ließen, solange man wusste, was man tat.

    „…der Polizei willst du wohl nicht begegnen?“ fragte sie, wobei sie durchaus nicht beunruhigt klang – nicht deswegen. Ihr war durchaus bewusst, dass es mehr als genügend Gründe gab, der Polizei zu misstrauen, egal ob man etwas ‚verbrochen‘ hatte oder nicht. Und ob etwas Illegales auch wirklich unrecht war, war sowieso eine andere Frage…

    Sie verschränkte die Arme vor der Brust. „Und warum schaust du nicht einfach auf deinem Handy nach?“ fragte sie, wobei ihr bewusst war, dass sie dabei ein gewisses Risiko einging. Sie konnte ja immerhin nicht wissen, ob er wirklich sein Handy verwendet hatte, um sie zu hacken – aber falls ja, hatte sie ihm jetzt wenigstens etwas voraus. Mit Shuris technischem Know-How rechnete er vermutlich nicht.

    #63428

    Rexy
    Spieler

    Es klopfte. Loki zuckte heftig zusammen und spürte, wie ein Teil seiner Magie ihn ruckartig verließ – und schon sprang die Tür auf, ohne dass er ihr auch nur nahegekommen wäre. Hastig eilte er in den Flur, damit Thor nicht von einem völlig leeren Gang begrüßt wurde, und stolperte dabei fast über ein Buch, das er auf dem Boden hatte liegen lassen. Sein Herz schlug schneller, was ihm, zusammen mit der Hitze, die noch immer über der Wohnung lag, gar nicht gut tat. Er wusste, dass er blass aussehen musste, verschwitzt, aber bevor er eine Illusion über sich legen konnte, stand er schon vor seinem Bruder. Eine Illusion wäre jetzt nur noch auffälliger, als nichts zu unternehmen – und vielleicht zu hoffen, dass Thor ihn nicht darauf ansprechen würde.

    „…h-hallo…“ grüßte er ihn und versuchte, so auszusehen, als sei er nicht gerade in den Flur geeilt – als wäre die aufspringende Tür absolut geplant gewesen. „Komm rein…“ Er trat zur Seite und bedeutete seinem Bruder mit der Hand, ins Wohnzimmer vorzugehen.

    „Willst du, äh, Kaffee? Oder Tee?“ Noch vor vier, fünf Jahren hätte er sich nicht einmal vorstellen können, dass Thor ihn in seiner Wohnung besuchte – allein der Gedanke wäre ihm nicht gekommen, denn warum hätten die Brüder nicht ihr ganzes Leben im Palast verbringen sollen, von der einen oder anderen Queste einmal abgesehen?

    „Setz dich,“ sagte er und blieb selbst stehen. Nervös wippte er auf den Fußballen auf und ab. Wie sollte er es anfangen? Was sollte er sagen?

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